bat ist die Abkürzung für Bacula Administration Tool. Es
ist eine graphische Version der bconsole mit vielen zusätzlichen Funktionen.
Auch wenn die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und es ständig
erweitert wird, hat es doch schon mehr Funktionen als die bwx- oder bgnome-console.
Geplant sind noch ein Ersatz für den Tray-Monitor und Auswertungsmöglichkeiten,
ähnlich wie sie bweb besitzt.
Da es noch kein Handbuch für bat gibt, bleibt Ihnen nur, es einfach auszuprobieren.
Bei vielen der, in der rechten Fensterhälfte angezeigten, Objekte (Jobs, Volumes, Clients ...)
können Sie mittels eines Klicks mit der rechten Maustaste, ein Kontextmenü öffnen.
Dort finden Sie viele Funktionen, die sonst leicht übersehen werden.
Im Bacula-Wiki
finden Sie eine Reihe von
Bildschirmbildern zu bat.
Um bat zu kompilieren benötigen Sie die Qt4-Bibliotheken in Version >= 4.2,
sowie das QWT-Grafik-Packet. Genauere Informationen finden Sie im
Abschnitt enable-bat
des Installations- und Konfigurations-Handbuchs.
Die wesentlichen Funktionen von bat sind:
- graphische Eigenschaften
- alle Unterfenster sind vom Hauptfenster loslösbar.
- eine Seitenliste zum schnellen Zugriff auf alle Elemente
- ein Console-Fenster um standard Console-Kommandos im Text-Modus auszuführen
- verschiedene wählbare Einstellungen vom Limits und zur Fehlersuche
- graphische Console
- eine Console in der Sie alle Kommandos wie in der bconsole ausführen können.
- graphische Wiederherstellung
- sehr schnelle Wiederherstellung von Sicherungen mit einem graphischen
Datei-Auswahl-Modus und einem Assistenten, der Sie bei der Wiederherstellung
unterstützt.
- das Durchsuchen und die Auswahl von allen Versionen einer Datei in der Katalog-Datenbank.
Diese Methode berücksichtigt mehrere simultane Ansichten der Katalog-Daten,
allerdings nur von einem Client zur Zeit
- verschiedene graphische Ansichten
- Liste der gelaufenen Jobs. ** siehe unten
- Liste der Clients.
- Liste der Filesets
- Liste der konfigurierten Jobs.
- Liste der Pools und der Volumes in den Pools
- Liste der Speicher-Geräte
- sowie immer die Möglichkeit, ein Kontext-Menü aufzurufen.
- graphisches Media Management
- Volume-Parameter anpassen
- neue Volumes labeln
- Relabeln eines existierenden Volumes
- direkte Auswahl von Jobs auf einem Volume
- löschen von Volumes
- löschen von Jobs auf einem Volume (purge)
- aktualisieren der Volume-Parameter anhand der Pool-Konfiguration
- graphische Graphen
- graphische Darstellung der Files und Bytes eines Backup-Jobs.
- weitere graphische Darstellungen:
- Ansicht der Log-Meldungen im Katalog für jeden gelaufenen Job
- manuelles Starten eines Jobs mit der Möglichkeit vorher die Job-Parameter anzupassen
- estimate-Kommando zur Ansicht der Dateien die gesichert werden würden,
wenn der Job gestartet wird
- Funktionen der Job-Liste
- Die Möglichkeit, soviele Job-Listen-Fenster wie gewünscht zu öffnen.
- Neun verschiedenen Auswahlkriterien: Client, Volume, Job, Fileset, Level, Status,
Purged oder nicht, Datensatz- und Tages-Limit wählbar
- Liste der 11 wichtigsten Job-Parameter.
- Ausführung von Konsole-Kommandos aus dem Kontext-Menü des Jobs:
List job, list files, list jobmedia, list volumes, delete job und purge files.
- Öffnen weiterer Fenster zu der gewählten Job-ID: Ansicht des Katalog-Logs,
Wiederherstellung des Jobs (Restore from Job-Time, Restore from Job), Ansicht einer
graphischen Darstellung von Job-Bytes und -Files.
Bat besitzt auch eine Online-Hilfe die eine Menge der Funktionen und Möglichkeiten
beschreibt.